adriAkustik > Leitbild
Was macht das adriAkustik aus? Solidarisches Miteinander ist hier kein Ideal, sondern gelebte Praxis. Besucher:innen,
Musiker:innen und Organisator:innen teilen das Bedürfnis, aktiv zum Glück der anderen beizutragen - ein Streben nach "mehr mehr für alle".
Möglich wird das durch die vielen
Musikschaffenden im Publikum.
Auf dem adriAkustik ist die Grenze zwischen vor und auf der Bühne nur eine Ortsangabe. Wer eben noch mitgröhlte, kann Minuten später mit Gitarre
und leiser Stimme Tränen hervorrufen.
Das adriAkustik kennt keine Festivalhierarchie. Die Stars der Szene sitzen am selben Lagerfeuer wie die, die ihnen sonst applaudieren. Und
wenn die Gitarre kreist, zählt nur das Lied; niemand fragt danach, wer außerhalb dieser magischen Tage welche Hallen füllt.
Durch solche Begegnungen auf Augenhöhe und die vielen offenen Formate ist das adriAkustik praktizierte Nachwuchsförderung. Für
junge Liedermacher:innen ist das Festival zugleich Tauf- und Haifischbecken.
Das adriAkustik will Schutzraum für Liederliebende sein - und beweist, dass das gelingt. Die starke Präsenz weiblicher
Stimmen zeigt, wie Wandel möglich ist: Die Szene, deren "Heilige" lange Hannes (Wader), Konstantin (Wecker) und Reinhard (Mey) hießen, lauscht heute Dota (Kehr), Sarah (Lesch) oder Maike
Rosa (Vogel). Dabei gewinnt nicht nur das Festival, sondern die deutsche Liedkultur.
So verwandelt das adriAkustik den Kulturpark Deutzen jedes Jahr für fünf Tage in ein buntes Sommerlied - irgendwo zwischen Lagerfeuerromantik, Ferienkommunismus und liebevollem Familientreffen.
Das adriAkustik ist interessant, wenn es gelingt - und noch interessanter, wenn es scheitert. Es ist kein Konsumraum, sondern ein
Resonanzraum.
(Götz Widmann)
Da ist einfach Respekt für jedes bisschen Ton und Klang. Und auch ein schräger Song hat hier seinen Platz und das ist das Schöne.
(Cynthia Nickschas)
Das adriAkustik ist groß genug, dass man neue Menschen kennenlernt - und klein genug, dass man sie am nächsten Tag wieder trifft.
(Norman Kling)

